FACHVERBAND
BEKENNTNISFREIE RELIGIONS- UND LEBENSKUNDE
IN SCHLESWIG-HOLSTEIN,
E.V.
Es
gibt viele Religionen und Weltanschauungen.
Alle sind wahr und gleich (zit. n. Mahatma Gandhi),
und alle Religionen haben ein Minimum an Werten
gemeinsam (zit. n. Hans Küng: „Erklärung zum Weltethos“).
Toleranz, Gewaltlosigkeit und Nächstenliebe z.B. sind Werte
aller Weltreligionen. Daher kann keine Religion
einen Ausschließlichkeits- und Wahrheitsanspruch im Rahmen
religiöser und ethischer Werte erheben!
Die
Politiker aller Parteien
fordern einen offenen Dialog zwischen den Religionen als Maßnahme
für die Integration der Ausländer in der Bundesrepublik
Deutschland.
Der Fachverband bekenntnisfreie Religions- und Lebenskunde
S-H
unterstützt diese Forderung, die nach Auffassung des Verbandes
ausschließlich durch die Einführung eines entsprechenden
Pflicht-faches für alle Schülerinnen
und Schüler ab dem ersten Schuljahr an den Öffentlichen
Schulen der Bundesrepublik erfüllt werden kann.
Bildungsaufgabe dieses ordentlichen Unterrichtsfaches:
Religions- und lebenskundliche Kenntnisse auf der Grundlage einer
religiösen und weltanschaulichen Neutralität zu vermitteln
und die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, diese
kritisch reflektieren zu Können. Darüber hinaus Verständnis
für religiöse und ethische Werte und Normen zu entwickeln
und diese zur eigenen Lebens- und Weltdeutung in Bezug zu setzen.
Offener,
interreligiöser und interkultureller Dialog und Integration?
Ja, aber nicht durch Aufspaltung der einzelnen Klassen nach verschiedenen
Religions- und Alternativunterrichtsarten!
Statt
Religions- und Alternativunterricht als Wahlpflichtfächer:
Religions- und Lebenskunde als Pflichtfach für alle!
Wenn Sie diese Ziele unterstützen wollen, schreiben Sie uns!
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